Slogan Bild_JPictures

In meinen Arbeiten suche ich nach der Schönheit, dabei ist der Moment von entscheidender Bedeutung. Das Innehalten im (Augen-)Blick lässt mich die Schönheit entdecken.

Nur mit dem Herzen sieht man gut und wer ein Herz für die Schönheit hat, findet sie überall. Sie liegt manchmal etwas im Verborgenen, will gefunden werden – oft da, wo man sie am wenigsten vermutet.

Meist ist unsere Aufmerksamkeit uns selbst überlassen – sie folgt bekannten Mustern. Wir können sie aber auch gezielt lenken und so neue Sinne anlegen und entwickeln.

Schönheit ist wie ein Versprechen an das Leben.


Vom Schönen lebt das Gute im Menschen.

 

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Maßgeblich für die Fotokunst ist, dass Fotos keine Garantie für die Wirklichkeit sind. Als Fotograf beschäftige ich mich nun schon dreißig Jahre mit dem Festhalten und Einfangen von Momenten und dem Entwickeln von Bildern.
Wer selbst fotografiert weiß, dass die Darstellung eines Objekts im Auge des/r Betrachters/in liegt, der/die den Auslöser drückt. Menschen halten immer ihre subjektiven Eindrücke fest. Darauf beruht die Qualität eines jeden Fotos, das macht seinen künstlerischen Wert aus. Wenn man versucht zu beschreiben, warum es Kunst ist, versteigt man sich in Bildbeschreibungen und merkt, dass Sprache nicht ausreicht.

Wir haben nun mal Sprache und so sucht man nach etwas Erzählerischem. Erst beim Rückfragen „was macht ein Bild besonders?“ merkt man, dass nicht das Geheimnis eines Kunstwerkes beschrieben werden kann. Bei Fotos gibt es unmittelbar eine Kopplung zur Realität – das Gehirn sucht in uns nach Vergleichbarem.

Fotokunst ist oft irreführend und nicht auf einen Blick zu erfassen. Das „Wie“ und „Wann“ liegt jedem Bild zugrunde, mit dem „Wie“ sind alle Beschaffenheiten und Qualitäten gemeint, z.B. Farbe oder schwarz/weiß, Bildkomposition oder Linienführung, das alles zum finalen Bild miteinander vereint. Letztlich zeigt ein Bild auch immer das „Wann“, das ist beim Betrachten auch spürbar. Wann es entstanden ist – so ist immer auch die Zeit darin festgehalten.

Alles in meiner Arbeit ist in einem Bewusstsein gemacht, im Hier und Jetzt zu sein, auch wenn ich nicht wissen kann, ob es für immer Bestand hat.

mindart JPictures

Schreiben, wie in LIEBE PLANETARIER, ist für mich eine andere Form des künstlerischen Ausdrucks. Es birgt die Möglichkeit in sich, Erdachtes Wirklichkeit werden zu lassen. Die Kunst ist letztlich eine Manifestation des Geistes, ich bezeichne sie als mind.art, denn immer braucht es zuerst eine Eingebung oder Inspiration, um etwas in die Welt zu bringen. Kunst nutzt andere Ausdrucksformen wie z.B. die Mathematik oder Physik – ohne geistige Auseinandersetzung mit Themen, die uns Menschen beschäftigen, fände keinerlei Entwicklung statt. Als Kunstschaffender ist es nicht mein Anliegen, Fragen zu beantworten, sondern vielmehr das Leben in unzähligen, unerschöpflichen Erscheinungsformen anders erfahrbar zu machen.

Der Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) sah darin noch etwas mehr: „Kunst ist etwas Religiöses. Ein Platz der Andacht, ein Ort der Erbauung, des Friedens, ein Ort, wo man tiefe seelische Hilfe bekommt, wo man den richtigen Weg wiederfindet, den man verloren hat.“

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